Jahresrückblick 2026

Ein paar Eindrücke aus unserem Wanderjahr 2026 haben wir hier zusammengestellt:


Oberhohenberg und Lemberg – am Sonntag, 10. Mai 2026 – zwei von zehn bestiegen!

Unsere Wanderung am Muttertag führte in die Region der 10 Tausender.

Trotz Muttertag und einigen Höhenmetern konnten Monika und Walter Single weitere sieben unerschrockene Gipfelstürmer am Treffpunkt begrüßen.

Die kleine gut gelaunte Wanderschar startete am Wanderparkplatz beim Oberhohenberg. Vorbei an der Nikolaus-Kapelle gings hinauf auf den Oberhohenberg. Dort oben bot sich nicht nur ein schöner weiter Blick, sondern dort stand

Über die schwankende „Oberhohenbergline“ ging ́s weiter am Trauf entlang über den Lembergsattel hinauf zum Lembergturm mit Albvereinshütte.

Natürlich bestiegen wir auch noch den dortigen Aussichtsturm und konnten abermals weite Ausblicke genießen.

Nach einer Rast ging ́s dann zunächst am Jungrauloch vorbei, dann steil bergab und dann stetig eben zum Parkplatz.

Eine gemeinsame Schlusseinkehr in der Pizzeria Azzurra in Deilingen rundete den schönen Mutter- und Wandertag ab. Ach ja, erst beim Verlassen der Pizzeria setzte der für nachmittags angekündigte Regen ein.

Ingrid Erath, Schriftführerin


1. Mai Wanderung zur Frohnstetter Hütte ins schöne Schmeiental – eine „wanderbare“ Tradition!

Die diesjährige Wanderung am 1. Mai zur Frohnstetter Hütte war nicht nur wieder gelebte „wanderbare“ Tradition mit der OG Bitz, sondern für die 14-köpfige Wanderschar auch eine gesellige Angelegenheit bei blauem Himmel.

Auf bekannten Wegen ging es hinunter ins Schmeiental zur Hütte der Frohnstetter Albvereinsfreunde.

Das Wetter war wunderbar – auch wenn anfangs ein „Luft“ ging.

Wie immer ließen wir uns die kulinarischen und auch flüssigen Köstlichkeiten munden.

Die Frohnstetter Albvereinsfreunde hatten wie immer alle Hände voll zu tun, denn die Hütte war und ist traditionell das Ziel von zahlreichen Wanderern und Radfahrern.

Gerne folgten wir noch der Einladung von Klaus Fauler, den 1. Mai in seinem herrlichen Garten gemeinsam ausklingen zu lassen.

Kurzum – wir hatten alle einen schönen 1. Mai – einfach eine wanderbare Tradition unserer Ortsgruppen!

Ingrid Erath, Schriftführerin


Auf Stegen und in Begleitung eines Moorführers durch ́s Pfrunger Ried – eine beeindruckende Landschaft

Am Sonntag, den 26. April 2026, fand eine spannende naturkundliche Exkursion ins Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf und das Pfrunger Ried statt. Organisator und Wanderführer Klaus Fauler konnte hierzu 12 Teilnehmer begrüßen.

Zunächst besuchten wir das Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf mit seiner Ausstellung zum Pfrunger Ried. Hier erhielten wir einen ersten Eindruck über die Entstehung, die Geschichte und die dortigen Pflanzen- und Tierarten. Eine Reise in die Tiefen des Moores mit dem Moorkäpsele eingeschlossen!

Durch die fachkundige Begleitung eines Moorführers des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf erhielten wir tiefgehende Einblicke in die Flora und Fauna des Moores. Während der circa dreistündigen Gehzeit, in der wir etwa 4 Kilometer zurücklegten, erfuhren wir allerhand Wissenswertes über die Ökologie des Moores, die Bedeutung des Naturschutzes sowie die verschiedenen Pflanzen- und Tierarten, die in diesem einzigartigen Lebensraum vorkommen.

Wir bewegten uns auf gut befestigten Wegen, teilweise auch auf Holzstegen und sahen so die verschiedensten Landschaftsbilder.

Die kompetente, wie unterhaltsame Führung durch das Moor hat uns alle begeistert und wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Statt einer gemeinsamen Einkehr folgen wir der Einladung von Klaus Fauler und genossen auf seiner Terrasse noch einen schönen Tagesausklang.

Ingrid Erath, Schriftführerin


Stadtwanderung Rottweil mit Testturm und Baustelle Neckarline – feucht, aber trotzdem fröhlich

Am Sonntag, dem 12. April 2026, trafen wir uns um 11:30 Uhr auf dem Parkplatz am Rathaus in Winterlingen zur Stadtwanderung in Rottweil, der ältesten Stadt Baden- Württembergs. Die Vorfreude war groß, auch wenn das Wetter uns nicht mit Sonne verwöhnte. Der Regenschirm wurde zu einem ständigen Begleiter.

Unsere Rundwanderung begann in der Nähe des Thyssen-Krupp-Testturms, einem markanten Wahrzeichen der Stadt. Von dort aus führte uns der Weg vorbei an der Höllensteinquelle hinunter an den Neckar. Die Strecke war mit etwa 9,5 km und einer Gehzeit von rund 4 Stunden gut machbar, bot jedoch mit 170 Höhenmetern einige steile Abschnitte.

Während der Wanderung erfuhren wir von unserem Wanderführer Bodo Erath viele interessante Informationen über die Geschichte Rottweils. Insbesondere der Weg durch die Altstadt gleicht einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit.

Bemerkenswert war der Abschnitt, der uns an der ehemaligen Pulverfabrik im Neckartal vorbeiführte. Hier wurde die industrielle Vergangenheit der Stadt eindrucksvoll lebendig.

Ein Highlight der Wanderung war der Blick auf die imposante Neckarline, die gerade vor der Eröffnung steht. Sie erstreckt sich über 606 Meter Länge über das Neckartal.

Ursprünglich hatten wir geplant, auf die bundesweit höchste öffentliche Besucherplattform des Testturms zu steigen, um den spektakulären Rundblick zu genießen. Leider machte uns das regnerische Wetter einen Strich durch die Rechnung, da die Sicht aufgrund der Wolken stark eingeschränkt war. Daher entschieden wir uns, den Aufstieg zu verschieben und stattdessen die Informationen über den Turm medial zu genießen.

Nach der Wanderung kehrten wir im Landgasthof Zum Seehof ein, wo wir bei leckerem Essen den Tag ausklingen ließen. Trotz des Wetters überwogen die positiven Eindrücke und die Gemeinschaft unter den 8 Teilnehmern.

Die Stadtwanderung durch Rottweil war nicht nur eine schöne Gelegenheit zur Bewegung, sondern auch eine lehrreiche Erkundung durch die Geschichte einer faszinierenden Stadt.

Eben ein feuchtes, aber fröhliches und gelungenes Erlebnis.
Ingrid Erath, Schriftführerin


Bei der Frühlings-/Osterwanderung mit Spiel & Spaß für Familien, Jung und Alt sorgte der Osterhase für strahlende Kinderaugen

Am Sonntag, den 29. März 2026 hatten wir zur inzwischen traditionellen Frühlings-/Osterhasenwanderung mit Spiel & Spaß für Familien, Jung und Alt mit Wanderführerin Ann-Katrin Erath eingeladen.

Zwar hielt sich der Frühling wettertechnisch etwas bedeckt, doch am Nachmittag war es trocken und die Temperaturen für unser Vorhaben akzeptabel. So sahen es wohl auch die insgesamt weiteren 18 Erwachsenen und 10 Kinder die Ann-Katrin pünktlich an der Gereuthütte begrüßen konnte.

Im Tross mit Kinderwagen und guter Laune ausgestattet, ging es auf die kleine rund einstündige Wanderung durch das Rübenloch, am Schützenhaus vorbei über den Waldlehrpfad wieder zurück zur Gereuthütte. Unterwegs gab es für die Kinder Spiele wie z.B. Eierlauf – mit viel zu kleinen Löffeln! – und Eierweitwurf mit übergroßen Eiern. 

Am Wegesrand entdeckte man sogar Schlüsselblümchen als Frühlingsboten.

An der Gereuthütte wartete dann ein loderndes Lagerfeuer, über dem Marshmallows, herrliches Stockbrot und Würstle gegrillt wurden. 

Davor durften die Kinder noch die zahlreichen vom Osterhasen versteckten Päckchen suchen. Die Freude über die erfolgreiche Suche nach den verborgenen Leckereien war den Kindern anzusehen.

Es war ein schöner Nachmittag in gemütlicher Runde, getreu dem Motto „Mitmachen! Mitwandern! Mitsuchen! Mitfinden! Mitgrillen! Mitfreuen!“ beim Schwäbischen Albverein.

Ingrid Erath, Schriftführerin


Obstbaum-Pflegetage am 7. und 14. März 2026
– kleine Rückschau und Danke!

Der erste Arbeitseinsatz am 7. März fand an der Obstbaumwiese beim Feuerwehrmagazin Winterlingen, der zweite am 14. März an der Obstbaumwiese am Stockweg statt.

Was das Wetter betrifft, sind die beiden Tage sehr verschieden ausgefallen. Während es am ersten Pflegetag angenehm warm und trocken war, so war es am zweiten kalt und zunehmend regnerisch. Dennoch konnte auch der zweite Pflegetag – wenn auch etwas durchnässt – erfolgreich abgeschlossen werden.

Der gemeinsamen Einladung mit unserem Kooperationspartner, dem Obstbauverein Winterlingen, folgten zu den Pflegetagen am ersten 10 und am zweiten 11 Teilnehmer.

Wilfried Kissling vom Obstbauverein gebührt ein besonderer Dank für seinen unermüdlichen Fleiß und unerschrockenen Einsatz beim Schnitt der Bäume! Auch für seine Tipps und Ratschläge, wenn Fragen zum Schnitt aufkamen.

Dank auch an unseren Vorsitzenden Bodo Erath für die Organisation der beiden Pflegetage.

Und nicht zu vergessen Danke auch den treuen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass das zahlreich angefallene Schnittgut in die von der Gemeinde bereitgestellten Container verbracht wurde. 

Ein herzliches Dankeschön auch der Gemeinde für das spendierte Vesper und dem Bauhofleiter Mathauer für das Aufstellen und die Abfuhr der Container.

Ingrid Erath, Schriftführerin


Winterlinger Albverein blickte auf das Jahr 2025 zurück
– Vorsitzender und Funktionäre ließen das Jahr Revue passieren

Am 21. Februar 2026 traf sich die Ortsgruppe Winterlingen des Schwäbischen Albvereins mit 24 Anwesenden, darunter der Ehrenvorsitzende Erwin Volk und als Gast Kathrin Schuster, Stellvertreterin des Gauvorsitzenden zur Mitgliederhauptversammlung.

Der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern wurde mit einer Schweigeminute gedacht.

Das Jahr verlief insgesamt normal: 28 Wander- und Veranstaltungs-Termine standen im Plan, ergänzt durch Aktionen der Gemeindeverwaltung. Nach wie vor geht die Mitgliederzahl zurück. Dennoch gab es fünf Neueintritte zum Jahresbeginn 2026. Insgesamt nahmen 499 Teilnehmende an den Veranstaltungen teil. Die Vorstandschaft ruft weiter zu Engagement auf, besonders vor den Wahlen 2027, damit die Ortsgruppe nicht überaltert oder Ämter unbesetzt bleiben.

Rechner Rudolf Schütz konnte berichten, dass es der OG finanziell gut geht. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordentliche Buchführung, sodass die Entlastung einstimmig erteilt wurde.

Naturschutzwarte Heinz Fischer und Klaus Fauler berichteten von Müllbeseitigungen, Streuobstwiesen-Pflege und Nachpflanzungen. Zu den Pflegeterminen im März wurde eingeladen.

Wegewart Walter Single beschrieb die Tätigkeiten im Rahmen der Wegebeschilderung und der freigeschnittenen Bänke. Er dankte seiner Monika für die tatkräftige Unterstützung.

In seiner Funktion als Wanderwart, berichtete Bodo Erath, von 18 Wanderungen mit 307 Teilnehmenden, geführt von 13 Wanderführern. Die Gruppengröße reichte von 5 bis 43 Teilnehmenden. Ein Dankeschön ging an alle Wanderführerinnen und Wanderführer.

Vorgestellt wurde der Wander- und Veranstaltungsplan 2026. Arbeitseinsätze, Halbtages- und Tageswanderungen, Mehrtagesfahrten, Sommerfest und Mobile Moste werden angeboten. Die Mehrtagesfahrt führt ins Saarland und im September geht’s wieder zum Cannstatter Wasen – diesmal ohne Zeltreservierung, so kann jeder den Tag frei gestalten; ein günstiger Fahrpreis soll angeboten werden. Neue Wanderführerinnen und -führer sind herzlich willkommen.

Drei Mitglieder wurden für langjährige Treue geehrt. Ehrenvorsitzender Erwin Volk für 40 Jahre, Elfriede Grässle für 60 Jahre und Willi Kuhn für beeindruckende 70 Jahre Mitgliedschaft. Urkunden, Ehrennadeln und Präsente gab es für alle Geehrten; zusätzlich erhielt jedes aktive Vorstandsmitglied und jeder Wanderführer eine Flasche Wein.

Der Abend klang bei leckerem Essen und guten Gesprächen aus.

Ingrid Erath, Schriftführerin

 


Winterspaziergang zur Gereuthütte am Sonntag, 8. Februar 2026

– Frische Luft & Lagerfeuerromatik

Gemeinsam mit unseren Wanderführern Christine und Uwe Maier, machte sich eine kleine aber bestens gelaunte Gruppe Winterpaziergänger auf den überschaubaren und gemütlichen Weg zur Gereuthütte. 

Dort wartete schon ein loderndes Feuer, gepolsterte Bänke, ein wärmendes Getränk für Jung und Alt sowie Christines sagenhafter Stockbrotteig. 

Es war ein unterhaltsamer, gemütlicher Sonntagnachmittag, der da draußen an der frischen Luft und Lagerfeuerromantik, allemal schöner war als nur daheim auf dem Sofa zu lümmeln.

Ingrid Erath, Schriftführerin


Drei Täler Wanderung – am Sonntag, 25. Januar 2026 – kalt, diesig, aber trotzdem eindrucksvoll

Mann das war knapp! Angesichts der vorherrschenden Wetterlage waren wir wirklich kurz am überlegen, ob wir überhaupt losfahren. Dann aber stieß kurz vor knapp eine gut gelaunte Familie zu uns und schnell war klar – wir wandern!

Zwei Auto, neun Köpfe machten sich also auf den Weg in den Naturpark Schönbuch. Monika und Walter Single unsere Wanderführer, waren wie immer bestens vorbereitet.

Vom Wanderparkplatz zwischen Weil im Schönbuch und Waldenbuch starteten wir. Erstes, fast märchenhaftes Ziel, waren die bunten, windschiefen Baumhäuser der Oase Weil. Vorbei an Kamelen und Damwild führte uns unser Weg auch an der Seitenbachermühle vorbei nach Waldenbuch. Dort gab es auf dem Marktplatz und am Schloss eine kurze Lektion in Sachen Geschichte, bevor es weiter zu Ritter Sport ging. Im dortigen Kaffee machten wir eine ausgiebige Pause.

Über das Fäulbachtal ging ́s zurück zum Ausgangspunkt. So legten wir stets, bestens gelaunt, gute 13 km zurück und durchwanderten dabei die Täler des Segelbachs, später Seitenbach, Aich und Fäulbach.

Es war trotz der widrigen Wetterverhältnisse für alle Beteiligten ein schöner, informativer und geselliger Sonntag.


Gelungene Eröffnung des Wanderjahres 2026 mit dem Traufgang Schneewalzer – Sonntag 11. Januar 2026

Der Einladung von Wanderführer Bodo Erath zur ersten Wanderung in diesem jungen Jahr folgten 10 Albvereinler und Gäste.

Es gab zwar nicht übermäßig Schnee und sogar keinen Walzer auf der ganzen Strecke, dennoch hatten wir eine schöne Wanderung in einer wunderschönen winterlichen Landschaft und das bei ganz manierlichem Winterwetter.

Vom Wanderparkplatz Heersberg aus begaben wir uns auf dem Traufgang Schneewalzer und konnten einen guten Blick vom Trauf hinunter in das Eyachtal und hinüber auf den Heuberg werfen.

Gipfelschnaps und Gebäck auf dem Heersberg durften natürlich nicht fehlen. So gestärkt gings weiter nach Burgfelden zum Aussichtspunkt Böllat. Dort bot sich uns ein weiter Blick in die winterliche Landschaft.

Die gemeinsame Schlusseinkehr im Clubheim Pfeffingen rundete die erste Wanderung des Jahres 2026 zur Zufriedenheit aller ab.

Ingrid Erath, Schriftführerin