Ein paar Eindrücke aus unserem Wanderjahr 2026 haben wir hier zusammengestellt:
Mildersbachtalrunde bei Ostdorf – Sonntag, 12. Juli 2026
Eine überraschend matschlose Angelegenheit
Neun wanderfreudige Teilnehmer machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg zur Mildersbachtalrunde. Schon zu Beginn der von Monika und Walter Single geführten Tour wurden wir mit herrlichen Ausblicken auf den Hohenzollern und die Albberge belohnt.
Vorbei am Goldloch erreichten wir den schmalen Pfad entlang des kleinen Baches. Das Tal präsentierte sich wildromantisch wie gewohnt – allerdings mit einer Überraschung: Von den sonst ganzjährig feuchten und oft matschigen Wegen war kaum etwas zu sehen. Das Mildersbachtal wirkte ungewohnt trocken, sodass niemand seine Trittsicherheit im Schlamm unter Beweis stellen musste.
Die hochsommerliche Hitze machte sich auf den freien Wegabschnitten durchaus bemerkbar. Umso angenehmer war es im Wald, wo uns immer wieder ein leichtes Lüftchen begleitete und für eine willkommene Abkühlung sorgte. So ließ sich die rund zehn Kilometer lange Strecke mit ihren knapp 190 Höhenmetern trotz der hohen Temperaturen gut bewältigen.
Unterwegs blieb natürlich auch Zeit für eine gemütliche Rast und den einen oder anderen Plausch. Am Ende waren sich alle einig, dass sich die Tour trotz der Hitze gelohnt hatte.
Den gelungenen Abschluss fand der Wandernachmittag bei einer gemütlichen Einkehr in der Fischerhütte Geislingen. Dort wurden bei gutem Essen und kühlen Getränken die verbrauchten Kalorien rasch wieder ersetzt.
Fazit: Ein schöner Wandertag mit viel Sonne, guter Stimmung und überraschend wenig Matsch!
Ingrid Erath
Schriftführerin
Torfelsenweg Meßstetten – dem Himmel ein Stückchen näher
Sonntag, 5. Juli 2026
Mit 19 gut gelaunten Wanderfreunden ging es bei angenehmen Temperaturen auf den Torfelsenweg rund um Meßstetten. Unser Wanderführer Uwe Maier führte die Gruppe sicher über Wald- und Wiesenwege, vorbei an den markanten Felsen mit ihren herrlichen Ausblicken über die Schwäbische Alb.
Die rund acht Kilometer lange Tour mit etwa 190 Höhenmetern wurde ohne großes Murren gemeistert – schließlich gab es unterwegs genug zu „schwätza“, und an den Aussichtspunkten bot sich immer wieder die Gelegenheit für eine kleine Verschnaufpause. Frei nach dem Motto: „Mir hond’s net eilig, d’Alb lauft it davo.“ Bis auf einen kurzen, lokalen Regenschauer gegen Ende der Wanderung spielte auch das sommerliche Wetter bestens mit.
Nach gut drei Stunden erreichten alle wieder wohlbehalten den Ausgangspunkt. Einig war sich die ganze Gruppe: Es war einmal mehr eine rundum gelungene Tour.
Der gemütliche Abschluss durfte natürlich nicht fehlen. In der TSV-Stube ließen wir den schönen Wandernachmittag bei gutem Essen und netten Gesprächen ausklingen.
Schee war’s – ond mir freiet ons scho auf’s nächste Mol!
Ingrid Erath
Schriftführerin
Die höchste Erhebung des Landkreises Tübingen erklommen!
Dreifürstenstein – Hangrutsch Mössingen
Sonntag, 28. Juni 2026
Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich Wanderführerin Gabi Gaiser und fünf Teilnehmer auf den Weg zum Hangrutsch bei Mössingen. Gabi hatte die rund acht Kilometer lange, nicht ganz anspruchslose Tour so geplant, dass sie fast ausschließlich auf schattigen Waldwegen verlief. Unterwegs sorgte zudem ein angenehmes Lüftchen für willkommene Abkühlung.
Nach dem Blick auf den beeindruckenden Hangrutsch führte der Weg über teils steile Pfade hinauf zum Dreifürstenstein, dem höchsten Punkt des Landkreises Tübingen. Unterwegs wusste Gabi immer wieder Interessantes zu berichten. So erfuhren wir auch, welche drei Fürsten einst an diesem geschichtsträchtigen Ort tagten.
Oben angekommen wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf die Burg Hohenzollern, das Steinlachtal und die Streuobstwiesen rund um Mössingen belohnt.
Den gelungenen Wandertag ließ die Gruppe bei einer gemütlichen Einkehr im Da Emanuele in Burladingen ausklingen. Alle waren sich einig: Trotz der sommerlichen Hitze war es dank der schattigen Waldwege und der herrlichen Ausblicke eine rundum gelungene Wanderung.
Ingrid Erath
Schriftführerin
Erlebnisreiche Pfingsttage bei hochsommerlichem Wetter im Saarland – Winterlinger und Bitzer Albvereinler gemeinsam unterwegs
Vom 22. bis 25. Mai 2026 führte die diesjährige Wanderreise unter dem Motto „Wandern im Saarland“ insgesamt 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Südwesten Deutschlands. Bei hochsommerlichen Temperaturen, herrlichem Sonnenschein und bester Stimmung erlebte die Gruppe vier abwechslungsreiche Tage voller Natur, Kultur und gemeinsamer Erlebnisse.
Bereits auf der Anreise machte die Reisegruppe Station am UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die beeindruckende Industriekulisse vermittelte spannende Einblicke in die Geschichte der Stahlindustrie und hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck.
Ein Höhepunkt der Reise war die schweißtreibende Wanderung auf dem Cloefpfad an der berühmten Saarschleife. Atemberaubende Ausblicke auf die Saar, romantische Waldwege und das idyllische Steinbachtal machten diese Tour zu einem besonderen Naturerlebnis. Auch die Wanderung auf einem Teilstück des Gisingerpfad begeisterte mit wunderschönen Panoramablicken über das Saartal, den Saargau und das benachbarte Lothringerland. Weitläufige Wiesen, schattige Wälder und abwechslungsreiche Wege sorgten für unvergessliche Eindrücke.
Neben den Wanderungen kam auch das kulturelle Programm nicht zu kurz. Ein Abstecher in das Großherzogtum Luxembourg gehörte zum Programm, dort stattete man der geschichtsträchtigen Ortschaft Schengen einen informativen Besuch ab.
Ein Besuch bei Villeroy & Boch in Mettlach sowie ein gemütlicher Aufenthalt in Saarlouis mit seinem historischen Stadtkern rundeten die Reise ab. Zum Abschluss stand noch eine interessante Stadtführung durch Saarbrücken auf dem Programm, bevor die Gruppe die Heimreise antrat.
Besonders gelobt wurden die hervorragende Organisation, das harmonische Miteinander innerhalb der Gruppe sowie die beeindruckenden Landschaften des Saarlandes. Viele Teilnehmer waren sich einig: Das Saarland überraschte mit seiner Vielfalt, seiner Gastfreundschaft und seiner einzigartigen Mischung aus Natur, Geschichte und Kultur.
Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Eindrücken und bester Laune kehrten die 44 Wanderfreunde nach erlebnisreichen Pfingsttagen wieder nach Hause zurück.
I. Erath, Schriftführerin
Oberhohenberg und Lemberg – am Sonntag, 10. Mai 2026 – zwei von zehn bestiegen!
Unsere Wanderung am Muttertag führte in die Region der 10 Tausender.
Trotz Muttertag und einigen Höhenmetern konnten Monika und Walter Single weitere sieben unerschrockene Gipfelstürmer am Treffpunkt begrüßen.
Die kleine gut gelaunte Wanderschar startete am Wanderparkplatz beim Oberhohenberg. Vorbei an der Nikolaus-Kapelle gings hinauf auf den Oberhohenberg. Dort oben bot sich nicht nur ein schöner weiter Blick, sondern dort stand
Über die schwankende „Oberhohenbergline“ ging ́s weiter am Trauf entlang über den Lembergsattel hinauf zum Lembergturm mit Albvereinshütte.
Natürlich bestiegen wir auch noch den dortigen Aussichtsturm und konnten abermals weite Ausblicke genießen.
Nach einer Rast ging ́s dann zunächst am Jungrauloch vorbei, dann steil bergab und dann stetig eben zum Parkplatz.
Eine gemeinsame Schlusseinkehr in der Pizzeria Azzurra in Deilingen rundete den schönen Mutter- und Wandertag ab. Ach ja, erst beim Verlassen der Pizzeria setzte der für nachmittags angekündigte Regen ein.
Ingrid Erath, Schriftführerin
1. Mai Wanderung zur Frohnstetter Hütte ins schöne Schmeiental – eine „wanderbare“ Tradition!
Die diesjährige Wanderung am 1. Mai zur Frohnstetter Hütte war nicht nur wieder gelebte „wanderbare“ Tradition mit der OG Bitz, sondern für die 14-köpfige Wanderschar auch eine gesellige Angelegenheit bei blauem Himmel.
Auf bekannten Wegen ging es hinunter ins Schmeiental zur Hütte der Frohnstetter Albvereinsfreunde.
Das Wetter war wunderbar – auch wenn anfangs ein „Luft“ ging.
Wie immer ließen wir uns die kulinarischen und auch flüssigen Köstlichkeiten munden.
Die Frohnstetter Albvereinsfreunde hatten wie immer alle Hände voll zu tun, denn die Hütte war und ist traditionell das Ziel von zahlreichen Wanderern und Radfahrern.
Gerne folgten wir noch der Einladung von Klaus Fauler, den 1. Mai in seinem herrlichen Garten gemeinsam ausklingen zu lassen.
Kurzum – wir hatten alle einen schönen 1. Mai – einfach eine wanderbare Tradition unserer Ortsgruppen!
Ingrid Erath, Schriftführerin
Auf Stegen und in Begleitung eines Moorführers durch ́s Pfrunger Ried – eine beeindruckende Landschaft
Am Sonntag, den 26. April 2026, fand eine spannende naturkundliche Exkursion ins Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf und das Pfrunger Ried statt. Organisator und Wanderführer Klaus Fauler konnte hierzu 12 Teilnehmer begrüßen.
Zunächst besuchten wir das Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf mit seiner Ausstellung zum Pfrunger Ried. Hier erhielten wir einen ersten Eindruck über die Entstehung, die Geschichte und die dortigen Pflanzen- und Tierarten. Eine Reise in die Tiefen des Moores mit dem Moorkäpsele eingeschlossen!
Durch die fachkundige Begleitung eines Moorführers des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf erhielten wir tiefgehende Einblicke in die Flora und Fauna des Moores. Während der circa dreistündigen Gehzeit, in der wir etwa 4 Kilometer zurücklegten, erfuhren wir allerhand Wissenswertes über die Ökologie des Moores, die Bedeutung des Naturschutzes sowie die verschiedenen Pflanzen- und Tierarten, die in diesem einzigartigen Lebensraum vorkommen.
Wir bewegten uns auf gut befestigten Wegen, teilweise auch auf Holzstegen und sahen so die verschiedensten Landschaftsbilder.
Die kompetente, wie unterhaltsame Führung durch das Moor hat uns alle begeistert und wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Statt einer gemeinsamen Einkehr folgen wir der Einladung von Klaus Fauler und genossen auf seiner Terrasse noch einen schönen Tagesausklang.
Ingrid Erath, Schriftführerin
Stadtwanderung Rottweil mit Testturm und Baustelle Neckarline – feucht, aber trotzdem fröhlich
Am Sonntag, dem 12. April 2026, trafen wir uns um 11:30 Uhr auf dem Parkplatz am Rathaus in Winterlingen zur Stadtwanderung in Rottweil, der ältesten Stadt Baden- Württembergs. Die Vorfreude war groß, auch wenn das Wetter uns nicht mit Sonne verwöhnte. Der Regenschirm wurde zu einem ständigen Begleiter.
Unsere Rundwanderung begann in der Nähe des Thyssen-Krupp-Testturms, einem markanten Wahrzeichen der Stadt. Von dort aus führte uns der Weg vorbei an der Höllensteinquelle hinunter an den Neckar. Die Strecke war mit etwa 9,5 km und einer Gehzeit von rund 4 Stunden gut machbar, bot jedoch mit 170 Höhenmetern einige steile Abschnitte.
Während der Wanderung erfuhren wir von unserem Wanderführer Bodo Erath viele interessante Informationen über die Geschichte Rottweils. Insbesondere der Weg durch die Altstadt gleicht einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit.
Bemerkenswert war der Abschnitt, der uns an der ehemaligen Pulverfabrik im Neckartal vorbeiführte. Hier wurde die industrielle Vergangenheit der Stadt eindrucksvoll lebendig.
Ein Highlight der Wanderung war der Blick auf die imposante Neckarline, die gerade vor der Eröffnung steht. Sie erstreckt sich über 606 Meter Länge über das Neckartal.
Ursprünglich hatten wir geplant, auf die bundesweit höchste öffentliche Besucherplattform des Testturms zu steigen, um den spektakulären Rundblick zu genießen. Leider machte uns das regnerische Wetter einen Strich durch die Rechnung, da die Sicht aufgrund der Wolken stark eingeschränkt war. Daher entschieden wir uns, den Aufstieg zu verschieben und stattdessen die Informationen über den Turm medial zu genießen.
Nach der Wanderung kehrten wir im Landgasthof Zum Seehof ein, wo wir bei leckerem Essen den Tag ausklingen ließen. Trotz des Wetters überwogen die positiven Eindrücke und die Gemeinschaft unter den 8 Teilnehmern.
Die Stadtwanderung durch Rottweil war nicht nur eine schöne Gelegenheit zur Bewegung, sondern auch eine lehrreiche Erkundung durch die Geschichte einer faszinierenden Stadt.
Eben ein feuchtes, aber fröhliches und gelungenes Erlebnis.
Ingrid Erath, Schriftführerin
Bei der Frühlings-/Osterwanderung mit Spiel & Spaß für Familien, Jung und Alt sorgte der Osterhase für strahlende Kinderaugen
Am Sonntag, den 29. März 2026 hatten wir zur inzwischen traditionellen Frühlings-/Osterhasenwanderung mit Spiel & Spaß für Familien, Jung und Alt mit Wanderführerin Ann-Katrin Erath eingeladen.
Zwar hielt sich der Frühling wettertechnisch etwas bedeckt, doch am Nachmittag war es trocken und die Temperaturen für unser Vorhaben akzeptabel. So sahen es wohl auch die insgesamt weiteren 18 Erwachsenen und 10 Kinder die Ann-Katrin pünktlich an der Gereuthütte begrüßen konnte.
Im Tross mit Kinderwagen und guter Laune ausgestattet, ging es auf die kleine rund einstündige Wanderung durch das Rübenloch, am Schützenhaus vorbei über den Waldlehrpfad wieder zurück zur Gereuthütte. Unterwegs gab es für die Kinder Spiele wie z.B. Eierlauf – mit viel zu kleinen Löffeln! – und Eierweitwurf mit übergroßen Eiern.
Am Wegesrand entdeckte man sogar Schlüsselblümchen als Frühlingsboten.
An der Gereuthütte wartete dann ein loderndes Lagerfeuer, über dem Marshmallows, herrliches Stockbrot und Würstle gegrillt wurden.
Davor durften die Kinder noch die zahlreichen vom Osterhasen versteckten Päckchen suchen. Die Freude über die erfolgreiche Suche nach den verborgenen Leckereien war den Kindern anzusehen.
Es war ein schöner Nachmittag in gemütlicher Runde, getreu dem Motto „Mitmachen! Mitwandern! Mitsuchen! Mitfinden! Mitgrillen! Mitfreuen!“ beim Schwäbischen Albverein.
Ingrid Erath, Schriftführerin
Obstbaum-Pflegetage am 7. und 14. März 2026
– kleine Rückschau und Danke!
Der erste Arbeitseinsatz am 7. März fand an der Obstbaumwiese beim Feuerwehrmagazin Winterlingen, der zweite am 14. März an der Obstbaumwiese am Stockweg statt.
Was das Wetter betrifft, sind die beiden Tage sehr verschieden ausgefallen. Während es am ersten Pflegetag angenehm warm und trocken war, so war es am zweiten kalt und zunehmend regnerisch. Dennoch konnte auch der zweite Pflegetag – wenn auch etwas durchnässt – erfolgreich abgeschlossen werden.
Der gemeinsamen Einladung mit unserem Kooperationspartner, dem Obstbauverein Winterlingen, folgten zu den Pflegetagen am ersten 10 und am zweiten 11 Teilnehmer.
Wilfried Kissling vom Obstbauverein gebührt ein besonderer Dank für seinen unermüdlichen Fleiß und unerschrockenen Einsatz beim Schnitt der Bäume! Auch für seine Tipps und Ratschläge, wenn Fragen zum Schnitt aufkamen.
Dank auch an unseren Vorsitzenden Bodo Erath für die Organisation der beiden Pflegetage.
Und nicht zu vergessen Danke auch den treuen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass das zahlreich angefallene Schnittgut in die von der Gemeinde bereitgestellten Container verbracht wurde.
Ein herzliches Dankeschön auch der Gemeinde für das spendierte Vesper und dem Bauhofleiter Mathauer für das Aufstellen und die Abfuhr der Container.
Ingrid Erath, Schriftführerin
Winterlinger Albverein blickte auf das Jahr 2025 zurück
– Vorsitzender und Funktionäre ließen das Jahr Revue passieren
Am 21. Februar 2026 traf sich die Ortsgruppe Winterlingen des Schwäbischen Albvereins mit 24 Anwesenden, darunter der Ehrenvorsitzende Erwin Volk und als Gast Kathrin Schuster, Stellvertreterin des Gauvorsitzenden zur Mitgliederhauptversammlung.
Der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern wurde mit einer Schweigeminute gedacht.
Das Jahr verlief insgesamt normal: 28 Wander- und Veranstaltungs-Termine standen im Plan, ergänzt durch Aktionen der Gemeindeverwaltung. Nach wie vor geht die Mitgliederzahl zurück. Dennoch gab es fünf Neueintritte zum Jahresbeginn 2026. Insgesamt nahmen 499 Teilnehmende an den Veranstaltungen teil. Die Vorstandschaft ruft weiter zu Engagement auf, besonders vor den Wahlen 2027, damit die Ortsgruppe nicht überaltert oder Ämter unbesetzt bleiben.
Rechner Rudolf Schütz konnte berichten, dass es der OG finanziell gut geht. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordentliche Buchführung, sodass die Entlastung einstimmig erteilt wurde.
Naturschutzwarte Heinz Fischer und Klaus Fauler berichteten von Müllbeseitigungen, Streuobstwiesen-Pflege und Nachpflanzungen. Zu den Pflegeterminen im März wurde eingeladen.
Wegewart Walter Single beschrieb die Tätigkeiten im Rahmen der Wegebeschilderung und der freigeschnittenen Bänke. Er dankte seiner Monika für die tatkräftige Unterstützung.
In seiner Funktion als Wanderwart, berichtete Bodo Erath, von 18 Wanderungen mit 307 Teilnehmenden, geführt von 13 Wanderführern. Die Gruppengröße reichte von 5 bis 43 Teilnehmenden. Ein Dankeschön ging an alle Wanderführerinnen und Wanderführer.
Vorgestellt wurde der Wander- und Veranstaltungsplan 2026. Arbeitseinsätze, Halbtages- und Tageswanderungen, Mehrtagesfahrten, Sommerfest und Mobile Moste werden angeboten. Die Mehrtagesfahrt führt ins Saarland und im September geht’s wieder zum Cannstatter Wasen – diesmal ohne Zeltreservierung, so kann jeder den Tag frei gestalten; ein günstiger Fahrpreis soll angeboten werden. Neue Wanderführerinnen und -führer sind herzlich willkommen.
Drei Mitglieder wurden für langjährige Treue geehrt. Ehrenvorsitzender Erwin Volk für 40 Jahre, Elfriede Grässle für 60 Jahre und Willi Kuhn für beeindruckende 70 Jahre Mitgliedschaft. Urkunden, Ehrennadeln und Präsente gab es für alle Geehrten; zusätzlich erhielt jedes aktive Vorstandsmitglied und jeder Wanderführer eine Flasche Wein.
Der Abend klang bei leckerem Essen und guten Gesprächen aus.
Ingrid Erath, Schriftführerin
Winterspaziergang zur Gereuthütte am Sonntag, 8. Februar 2026
– Frische Luft & Lagerfeuerromatik
Gemeinsam mit unseren Wanderführern Christine und Uwe Maier, machte sich eine kleine aber bestens gelaunte Gruppe Winterpaziergänger auf den überschaubaren und gemütlichen Weg zur Gereuthütte.
Dort wartete schon ein loderndes Feuer, gepolsterte Bänke, ein wärmendes Getränk für Jung und Alt sowie Christines sagenhafter Stockbrotteig.
Es war ein unterhaltsamer, gemütlicher Sonntagnachmittag, der da draußen an der frischen Luft und Lagerfeuerromantik, allemal schöner war als nur daheim auf dem Sofa zu lümmeln.
Ingrid Erath, Schriftführerin
Drei Täler Wanderung – am Sonntag, 25. Januar 2026 – kalt, diesig, aber trotzdem eindrucksvoll
Mann das war knapp! Angesichts der vorherrschenden Wetterlage waren wir wirklich kurz am überlegen, ob wir überhaupt losfahren. Dann aber stieß kurz vor knapp eine gut gelaunte Familie zu uns und schnell war klar – wir wandern!
Zwei Auto, neun Köpfe machten sich also auf den Weg in den Naturpark Schönbuch. Monika und Walter Single unsere Wanderführer, waren wie immer bestens vorbereitet.
Vom Wanderparkplatz zwischen Weil im Schönbuch und Waldenbuch starteten wir. Erstes, fast märchenhaftes Ziel, waren die bunten, windschiefen Baumhäuser der Oase Weil. Vorbei an Kamelen und Damwild führte uns unser Weg auch an der Seitenbachermühle vorbei nach Waldenbuch. Dort gab es auf dem Marktplatz und am Schloss eine kurze Lektion in Sachen Geschichte, bevor es weiter zu Ritter Sport ging. Im dortigen Kaffee machten wir eine ausgiebige Pause.
Über das Fäulbachtal ging ́s zurück zum Ausgangspunkt. So legten wir stets, bestens gelaunt, gute 13 km zurück und durchwanderten dabei die Täler des Segelbachs, später Seitenbach, Aich und Fäulbach.
Es war trotz der widrigen Wetterverhältnisse für alle Beteiligten ein schöner, informativer und geselliger Sonntag.
Gelungene Eröffnung des Wanderjahres 2026 mit dem Traufgang Schneewalzer – Sonntag 11. Januar 2026
Der Einladung von Wanderführer Bodo Erath zur ersten Wanderung in diesem jungen Jahr folgten 10 Albvereinler und Gäste.
Es gab zwar nicht übermäßig Schnee und sogar keinen Walzer auf der ganzen Strecke, dennoch hatten wir eine schöne Wanderung in einer wunderschönen winterlichen Landschaft und das bei ganz manierlichem Winterwetter.
Vom Wanderparkplatz Heersberg aus begaben wir uns auf dem Traufgang Schneewalzer und konnten einen guten Blick vom Trauf hinunter in das Eyachtal und hinüber auf den Heuberg werfen.
Gipfelschnaps und Gebäck auf dem Heersberg durften natürlich nicht fehlen. So gestärkt gings weiter nach Burgfelden zum Aussichtspunkt Böllat. Dort bot sich uns ein weiter Blick in die winterliche Landschaft.
Die gemeinsame Schlusseinkehr im Clubheim Pfeffingen rundete die erste Wanderung des Jahres 2026 zur Zufriedenheit aller ab.
Ingrid Erath, Schriftführerin






















